St. Niklaus: Zum Schulanfang ein Konzert bei rro

Die beiden jungen St. Niklauser Ueli und Diego Gruber gaben auf dem Bahnhof ein musikalisches Stelldichein. Der Montag, 12. August 2013, war für Diego und Ueli Gruber ein spezieller Tag. Es war einerseits der erste Schultag, andernseits gings nach der Schule direkt auf den Bahnhof St. Niklaus. Dort wartete bereits rro-Moderatorin Jacqueline Reljic. Nach einem kurzen Interview, in dem die beiden auch über ihren musikalischen Werdegang erzählten, gab es für die Anwesenden noch ein kurzes Ständchen mit Handorgel und Holzlöffeln./ik

St. Niklaus: Ein Besuch im ‚Turu‘

Mit der rro-Erlebnisbahn besuchen wir am Montag unter anderem das Bergführermuseum in St. Niklaus. 150 Jahre Bergführertradition sind hier im Nikolaital deutlich spürbar. Zaniglaser Bergpioniere sorgten weltweit mit Erstbesteigungen für Aufsehen. Zusammen erkunden wir das Leben und die Arbeit der Bergführer einst und heute. Im Naherholungszentrum besuchen wir zudem die Mühle und die Säge im Schwiedernen./ip

St. Niklaus: Sechstgrösste Gemeinde im Oberwallis

St. Niklaus ist Berg-, Tourismus- und Industriedorf. Die Gemeinde im Nikolaital zählt rund 2400 Einwohner. St. Niklaus ist eine langgezogene Talkesselgemeinde. Neben dem Hauptdorf liegen noch eine Anzahl kleinerer und grösserer Weiler. Die meisten davon säumen die Strasse nach Zermatt oder liegen leicht erhöht auf Rodungsterrassen. Die Besiedlung des Nikolaitals war wegen der steil abfallenden Felswände von jeher problematisch. Schneelawinen und Steinschlag halten noch heute die Bevölkerung in Atem./ik

St. Niklaus: Eine Gemeinde verteilt auf 25 Weilern

In St. Niklaus gibt es viele Weiler, die in den letzten Jahrzehnten mit dem Dorfkern zusammengewachsen sind. St. Niklaus weist eine ausgeprägte Streusiedlung auf. Das Dorf ist die Hauptsiedlung der Gemeinde St. Niklaus und liegt auf 1116 Metern über Meer. Der Dorfname stammt vom Kirchenpatron. Auch Herbriggen ist Teil von St. Niklaus. Herbriggen gehört politisch zu St. Niklaus. Ist seit 1933 aber eine eigene Pfarrgemeinde. Infolge Priestermangels betreut der Pfarrer von St. Niklaus auch die Pfarrei Herbriggen. Im rro-Interview Rafael Fux aus dem Weiler Ried und Edmund Summermatter aus Herbriggen erzählen aus früheren Zeiten und wie es heute ist dort zu leben./ik

St. Niklaus: Wie kam die Scintilla AG ins Nikolaital?

Seit 1947 ist die Scintilla AG mit einem Standort in St. Niklaus vertreten. Vor 66 Jahren fand die Scintilla AG ihr neues Zuhause in St. Niklaus. Und zwar im alten Grand Hotel. Angefangen mit 10 Mitarbeitenden entwickelte sich die Firma in den letzten Jahren immer mehr. Die heute über 500 Arbeitnehmenden stellen Zubehör für Elektrogeräte her und sind sogar Branchenleader in der Herstellung von Stichsägeblättern, wie Betriebsleiter Marzell Chanton im rro-Interview erklärte. Viele der Mitarbeiter arbeiten im Schichtbetrieb und bewirtschaften im Nebenerwerb die karge Berglandwirtschaft./ik

St. Niklaus: Den Bergführerpionieren auf der Spur

In der alpinen Literatur trifft man immer wieder auf einen Namen: St. Niklaus. Der Lorbeerkranz für grosse und aussergewöhnliche Bergführer muss zweifellos St. Niklaus zugestanden werden. St. Niklaus entwickelte sich dank Josef Marie Lochmatter, seinem besten Freund Peter Knubel, seinem Schwager Alois Pollinger und Josef Imboden zum Zentrum der Bergsteigerschule in der Schweiz und zum Ausgangszentrum für anspruchsvolle Touren. Josef Marie Lochmatter und Peter Knubel waren die ersten kundigen Matterhornführer. Wie Markus Sarbach, Präsident des Bergführervereins St. Niklaus, gegenüber rro erklärte, gebe es heute bedeutend weniger Bergführer als früher. Denn man könne kaum noch davon leben. Darum habe man sich nun mit dem Zermatter Bergführerverein...